Schon lange haben Kreuzfahrten ihr Renterimage abgelegt und freuen sich unter Familien wie Pärchen und Singles einer steigenden Beliebtheit – so auch in der Schweiz. Egal, ob es zu den Kanarischen Inseln, nach Südafrika oder in die Karibik geht: Die schwimmenden Hotelriesen steuern eine Vielzahl paradiesischer Orte an, die man nicht nur vom Wasser aus, sondern auch an Land erkunden kann.

Über Anbieter wie msckreuzfahrten.ch haben Reiselustige die Möglichkeit, sich ihre Kreuzfahrt individuell zusammenzustellen. Sie müssen sich nur auf einen Monat, ein Zielgebiet, einen Einschiffungshafen und einen Dampfer einigen – danach werden ihnen alle Angebote aufgelistet, die ihren Vorstellungen entsprechen. Doch was ist eigentlich, wenn man sich nicht sicher ist, ob einem der Seegang möglicherweise zu schaffen macht? Für den Fall gibt es allerhand Tipps und Tricks, wie man der Reisekrankheit an Bord eines Kreuzfahrtschiffs entgegenwirken kann.

Plötzlich seekrank: was hilft gegen Übelkeit?

Wenn sich der Schiff bewegt, der eigene Körper aber nicht, kann unser Gehirn die verschiedenen Eindrücke nicht immer ganz verarbeiten – und schüttet vermehrt Histamin aus, das wiederum typische Symptome wie Übelkeit und Schwindel hervorruft. Dadurch leiden viele Menschen auf hoher See unter der Reise- oder Bewegungskrankheit, im Fachjargon auch Kinetose genannt. Für Betroffene haben wir eine gute Nachricht: Man kann ihr nicht nur mit Medikamenten aus der Apotheke (u.a. Antihistaminika wie Diphenhydramin oder Dimenhydrinat), sondern auch mit speziellen Verhaltensregeln entgegenwirken:

  1. Sowohl am Tag vor Reisebeginn als auch am ersten Tag auf dem Kreuzfahrtschiff sollten Betroffene komplett auf den Konsum von Alkohol und Nikotin verzichten – denn beides würde die Symptome nur noch verstärken.
  2. Man sollte am Tag der Abreise ausgeschlafen sein und eine Kleinigkeit gegessen haben. Experten zur Folge ist es am besten, wenn der Magen nicht voll, aber auch nicht ganz leer ist. Am besten isst man über den Tag verteilt viele kleine Portionen.
  3. Wenn die Reiseübelkeit bereits zugeschlagen hat, sollte man unbedingt an Deck gehen, frische Luft schnappen und einen Punkt am Horizont fixieren. Unter Deck kann das Gehirn bei starkem Seegang nicht einordnen, warum es schaukelt, sich die Umgebung aber nicht bewegt.

Bild: © istock.com/Rawpixel Ltd

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