Der Dokumentarfim «Z’Bärg» ist eine Parabel, die das ursprüngliche Leben feiert, aber auch ungeschönt die Härte der Alpwirtschaft widerspiegelt. Die Protagonisten Sarah und Sämi möchten einen Sommer fernab der Zivilisation verbringen, um das bäuerliche Handwerk und Herstellen von Käse zu erlernen. Die idyllische Vorstellung eines Sommers auf der Alp trügt jedoch und bringt mehr Tücken mit sich, als erwartet. Schweizer Kinostart des Dokumentarfilms «Z’Bärg» der Zürcher Filmemacherin Julia Tal («Heimatland») ist am Donnerstag, 14. Januar 2015.

Trailer

Ein Sommer lang auf der Alp

Sarah und Sämis Traum ist es, einen Sommer lang eine Alp zu bewirtschaften. Doch das Abenteuer mit den Kühen, Ziegen, Schweinen und Hühnern hoch oben im Berner Diemtigtal ist weniger romantisch als erhofft. Schlafmangel, Erschöpfung, Streit und störrische Tiere erschweren den Alltag. Die wunderschöne Aussicht und das klare Wasser aus dem Bergbach werden schnell zur Nebensache.

Filmemacherin Julia Tal begleitete das Paar einen ganzen Sommer lang. Sie bewegt sich mit ihrem Film nicht nur im klassischen Stil des «direct cinema», sondern auch im literarischen Genre des Entwicklungsromans. Mit grossem Einfühlungsvermögen und dokumentarischem Geschick beobachtet sie ihre Hauptfiguren in der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und zeigt, wie sie daran reifen.

alpfilm

Film: Z’Bärg

Filmtitel: Z’Bärg
Regie: Julia Tal
Länge: 85 Minuten
Verleih: MovieBizFilms
Kinostart: Donnerstag, 14. Januar 2016
Website: 2:1 Film

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