Sushi liegt im Trend: Am Laufband werden in den westlichen Metropolen neue Restaurants eröffnet. Sushi ist mitlerweile das Trendgericht auf der Speisekarte des globalen Dorfes. Der unten verlinkte Dokumentarfilm von Arte zeigt auf, wie es dazu kam.

Sushi

 

Diese Doku über Sushi ist Teil der Dokumentationsreihe „So isst die Welt“. Diese Serie folgt dem Siegeszug, den vier Gerichte aus sehr unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus angetreten haben: Hamburger, Pizza, Falaffel und eben Sushi.

 

 

Diese Reishäppchen sehen zwar klein aus, man wird dennoch satt davon. Und das Gute daran: Sushi gilt als gesunder Fast-Food. Sushi ist fettarm und eiweißreich. Der rohe Fisch, mit dem das Sushi zubereitet wird, ist reich an wertvollen Omega-3 Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf-System und die Blutfettwerte positiv beeinflussen. Der hohe Eiweißgehalt im Fisch gibt Power für die Muskulatur und sättigt lang anhaltend.

In Japan sagt man: Jeder Mensch soll am Tag mindestens 30 verschiedene Sachen essen, um gesund und glücklich zu sein.

 

Christian Mäder Sushi

Mit Heisshunger getestet: Sushi

 

In der Schweiz wird pro Jahr knapp 10 Kilogramm Fisch pro Person gegessen. Der Konsum steigt stetig an. Der Sushi-Boom fördert also die Überfischung der Meere. Da stellt sich schon die Frage nach Nachhaltigkeit. Es gibt es mittlerweile Labels wie MSC und FOS. Die Grossverteiler (Coop und Migros etc.) arbeiten daran, nur noch zertifizierten Fisch anzubieten. In der Gstronomie gibt es jedoch grosse Unterschiede.

Sushi

Und gemäss WWF sei Fisch aus Schweizer Gewässern immer eine gute Wahl:

Schweizer Süsswasserfische sind nicht überfischt, und man kann sie bedenkenlos geniessen.

Ich mag Sushi, werde aber in Zukunft auf die Zertifizierungen der Restaurants achten. Und Sie?

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