Die Sendung Espresso auf Radio SRF 1 griff kürzlich das Thema «Umweltfreundlichkeit beim Trinkwasser» auf. Eine versteckte Preiserhöhung eines Trinkwasser-Produzenten gab den Anstoss zu der Sendung. Wer sein Hahnenwasser mit Sprudel aufpeppen will, der benutzt am besten ein Sprudelgerät wie SodaStream, so die Empfehlung von Espresso.

Neben Produktion und Abfüllen in Flaschen ist der Transportweg einer der wichtigsten Gründe für die negative Ökobilanz von abgefülltem Mineralwasser. Je weiter die Fabrik vom Wohn- bzw. Konsumort entfernt liegt, desto belastender ist das Produkt für die Umwelt. Kein Wunder, schneidet gemäss Studien, die im Auftrag des BAFU und des SVGW durchgeführt wurden das Hahnenwasser am besten ab:

Leitungswasser weist eine bis zu 1000-mal bessere Ökobilanz aus als Wasser aus der Flasche

so Niels Jungbluth von ESU Services. Wenn man mit einem täglichen Wasserkonsum pro Person von 2 Liter rechnet, entspricht dies einer jährlichen Umweltbelastung von 2.5 km Autofahrt, bei gekauftem Mineralwasser aus der Flasche entspricht diese einer Autofahrt von 900 km und bei ausländischem Sprudelwasser gar 2000 km.

«Espresso tadelt Nestlé und empfiehlt Hahnenwasser: Wir begrüssen das sehr, denn es zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit endlich mehr Beachtung findet im öffentlichen Diskurs. Unser Trinkwasser ist das wahrscheinlich beste der Welt, man kann es einfach zuhause sprudeln. Warum also weiterhin akzeptieren, dass Transport und Verpackung von Wasser die Umwelt verschmutzen?», so Thomas Cantaro, Country Manager Schweiz von SodaStream.

Quellen

>> Sendung Espresso auf SRF1 vom 12. Juni 2017 – „Mineralwasser aus gleichem Ort, aber vier Mal teurer“

Foto (C) CC0 via Pixabay

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