Schönheit ist, wenn ein Mensch als gut anzusehen gilt. Doch für wen? Für alle, für einen anderen Menschen oder für einige andere Menschen? Und meint Schönheit eigentlich nur das Äußere? Kann man sich Schönheit in Form von luxuriösen Cremes und Puder kaufen?

Fest steht nur: Hier scheiden sich Geister und noch niemand hat die Schönheit – oder zumindest das menschliche Empfinden hierzu – endgültig erklären können. Der Begriff der Schönheit lässt sich dennoch objektivieren, denn die Wissenschaft arbeitet schon lange daran, herauszufinden, wer oder was denn nun schön ist. Und tatsächlich gibt es da ein paar Ergebnisse.

An dieser Stelle müssen einmal die vermeintlichen inneren Werte herausgestrichen werden. Denn diese sind längst nicht jedem zugänglich. Sie spielen also bei der reinen Betrachtung eines Menschen keine Rolle, wenn es darum geht, dessen Schönheit einordnen zu wollen. Stattdessen geht es um objektiv messbare Schönheit.

Ansätze zur Messbarkeit von Schönheit

Auch wenn keine Studie je eine bevorzugte Augen- oder Haarfarbe hat herausfinden können, so hat sich wenigstens herausgestellt, dass der Mensch Symmetrie mag. Ein symmetrisches Gesicht gilt immer und überall als schöner. Spannend hierbei ist, dass ein gespiegeltes Gesicht (eine Gesichtshälfte wurde gespiegelt) auf fast alle Probanden unnatürlich und damit unschön wirkte. Was sagt das aus?

Es sagt aus, dass der Mensch Symmetrie schätzt, aber diese muss natürlich erwachsen sein. Es geht nicht um Zehntel Millimeter. Es geht darum, dass die beiden Seiten zueinander passen. Und für diese Vorliebe hat die Wissenschaft eine einfache und logische Erklärung. So sage Symmetrie aus, dass das Gegenüber gesund sei. Und ausgehend von der These, dass der Mensch als Spezies möglichst gesunden Nachwuchs zeugen will, ergibt dies auch Sinn. Evolutionär schön ist also, wer gesund und halbwegs symmetrisch ist.

Was weltweit schön ist

Zwar hat jedes Individuum seinen eigenen Geschmack, aber über die ganze Welt verteilt lassen sich Muster ausmachen. Und die bedeuten bei der Bewertung von Frauengesichtern zum Beispiel, dass die Lippen gern voll, die Nase gern schmal und die Wangenknochen gern hoch sein dürfen. Männer kommen mit markanten Kiefern, schmalen Gesichtern und markanten Wangenknochen gut an.

Wenngleich es zusätzlich auch noch eine Art goldenen Schnitt zu geben scheint, wird bei der ganzen Sache eines vergessen: Schön ist, wer für schön befunden wird. Es gibt eine Art statistisches Mittel, um welches herum die Schönheitsideale existieren. Tatsächlich entspricht aber kaum ein Mensch optisch exakt diesem Mittel.

Inwiefern Beauty Produkte schöner machen, muss jeder für sich selber entscheiden. In jedem Fall gilt, nicht immer ist das teuerste Produkt das Beste.. man kann auch auf günstige Art und Weise „schöner werden“.

Foto CC0 via Unsplash

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