Der Frühling ist da! Und mit den warmen Sonnenstrahlen kommt auch die Grillsaison. Aber wie grilliert man gesund? Fleisch ist immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Dabei ist Fleisch gesund und liefert Eiweiß, Mineralstoffe, Spurenelemente und lebenswichtige B-Vitamine. Nur sollte es aber in Maßen genossen und mit Bedacht ausgewählt und zubereitet werden. Gesund grillieren – ja das geht! Wir haben hier extra für die Grillsaison 2019 Tipps zusammengestellt:

#1 Fleisch in Massen geniessen und auch Gemüse darf gegrillt werden!

Es muss nicht immer ein Riesenstück Fleisch sein. 150 Gramm Fleisch sind ideal, wenn es um die Gesundheit geht. überhaupt, mehr Eiweiss kann der Körper gar nicht auf einmal verarbeiten. Den Rest speicher der Körper in der Regel als Fett ein. Ausser man verhindert dies, indem man sich einige Stunden nach dem Essen sportlich betätigt. Fleisch essen ja, aber nicht zu oft. Mehr als ein halbes Kilo Fleisch soll es pro Woche nicht sein. Dies ist auch die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Slow Food Bewegung.

#2 Fettarmes Fleisch wie Huhn ist gesünder

Magere Stücke sind angesagt. Eine normale Bratwurst hat einen Fettanteil von 25%. Hühnerbrust und Schnitzel lediglich 2%.

#3 Fisch grillieren – das ist gesund und das ist in

Viele schrecken davor zurück, statt Steaks und Würstchen einfach Fisch auf den Grill zu legen. Dabei sind die Fische und Meerestiere nicht nur viel gesünder. Und die Zubereitung ist viel einfacher als viele denken. Fisch braucht keinen Schnickschnack. Oft reicht ein wenig Salz und Zitronensaft, Kräuter und Knoblauch für den perfekten gesunden Genuss. Anfänger dürfen gerne mit einem ganzen Fisch beginnen, zum Beispiel mit einer Dorade oder einer Makrele. Ausgenommen und leicht gewürzt mit dem offenen Bauch auf eine halbe Kartoffel oder Zitrone gesetzt, bleibe der Fisch stabil auf dem Rost stehen und klebt nicht fest. Gesund und schmackhaft!

#4 Nichts Gepökeltes vom Rost!

Pökelsalz reagiert bei Hitze über 150 Grad Celsius mit den Aminosäuren beziehungsweise Proteinen aus dem Fleisch zu krebserregenden Nitrosaminen. Auch wenn Fett aus Fleisch oder Marinade in die Glut oder auf die Heizschlange des Elektrogrills tropft, entstehen krebserregende Stoffe, die so genannten PAK oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Bei fettigem Fleisch daher unbedingt eine Grillschale verwenden! Zudem gibt es heutzutage intelligente Grillstationen inklusive Schutzmechanismen. Oder man wählt zum Beispiel den Lotusgrill: Dies ist der Nichtraucher unter den Holzkohlegrills. Der Lotusgrill trennt Kohle und Fett voneinander. Aber welchen Grill sie auch immer wählen, insgesamt gilt fürs Grillieren Je schonender, desto gesünder.

#5 Dessert: Im Sommer natürlich Obst!

Erst noch ein Geheimtipp: Es muss nicht alles Fleisch sein, was auf den Grill kommt. Gemüse wie Zucchini schmecken mit etwas Olivenöl vom Grill herrlich. Aber auch Auberginenscheiben, Cocktailtomaten, Maiskolben, Paprika.. die Liste darf gerne verlängert werden. Mit frischen Rosmarin- oder Thymianzweigen bekommen sie die typische mediterrane Note. Auch Ananas, Mango oder Banane eignen sich zum Grillen – entweder direkt auf dem Rost oder in einer Grillschale, die Banane am besten mit Schale. So zaubern Sie im Handumdrehen einen feinen Nachtisch ohne zusätzlichen Aufwand.

Foto CC0 Public Domain via Unsplash

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