Switzerland 2038: Die Winterspiele der Zukunft

Switzerland 2038 markiert einen historischen Schritt für die Schweiz: Als erstes Land wurde sie im Herbst 2023 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zu einem „privilegierten Dialog“ eingeladen. Das bedeutet, dass die Schweiz exklusiv mit dem IOC über die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 verhandeln kann. Die Entscheidung über den Gastgeber ist bis Ende 2027 reserviert, und die Schweiz hat bis dahin Zeit, ihre Bewerbung weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Gemeinsam, Einzigartig, Innovativ

  • Gemeinsam: Die Spiele sollen ein inspirierendes Ereignis für alle Schweizerinnen und Schweizer sein. Switzerland 2038 ist mehr als Sport – es ist ein gemeinsames Projekt, das Zusammenhalt, Inspiration und nationale Identität stärkt.
  • Einzigartig: Erstmals erlaubt das IOC eine nationale Bewerbung, unterstützt von allen Kantonen, statt sich auf eine einzelne Stadt oder Region zu konzentrieren. Das ermöglicht eine dezentrale Austragung und eine stärkere nationale Beteiligung.
  • Innovativ: Die Spiele sollen wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig sein. Sie dienen als Treiber für gesellschaftliche Herausforderungen und zeigen, wie Sport, Kultur und Umweltschutz harmonisch kombiniert werden können.

Dezentrale Austragung

Der Masterplan sieht eine Verteilung der Wettkampfstätten und zentralen Funktionen über die gesamte Schweiz vor. Dies fördert regionale Beteiligung, nutzt bestehende Infrastruktur und reduziert ökologische Auswirkungen.

Unterstützung aus allen Regionen

Offizielle Stimmen von Gemeinden, Städten und Kantonen unterstreichen die Begeisterung für das Projekt:

  • Der Kanton Ticino und die Stadt Lugano betonen, dass die Spiele neue Generationen inspirieren, die nationale Kohäsion stärken und gesunde Sportwerte fördern.
  • Bern sieht die Chance, Offenheit, Vielfalt und Inklusion sichtbar zu machen.
  • Crans-Montana freut sich, die alpinen Skiwettbewerbe in spektakulärer Kulisse auszurichten.
  • Engelberg möchte als internationale Destination Tradition und Weltoffenheit verbinden.
  • Lausanne und der Kanton Vaud planen, Sport, Kultur und städtisches Leben miteinander zu verknüpfen.
  • Lenzerheide, Graubünden, Luzern, Zug, Zürich und Genf unterstreichen den nationalen Zusammenhalt, die nachhaltige Ausrichtung und die Chancen für Sport, Gesellschaft und Tourismus.

Die Bewerbungsstrategie von Switzerland 2038 kombiniert lokale Expertise, föderale Zusammenarbeit und langfristige Nachhaltigkeit – ein Konzept, das sowohl die olympischen Werte als auch die Schweizer Identität widerspiegelt.

Mit Switzerland 2038 könnte die Schweiz zum Vorbild für zukünftige Winterspiele werden – gemeinsam, einzigartig und innovativ.

 

Quellen:

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