Sport & Wohlbefinden: Wie motivierst du dich, endlich in eine Trainingsroutine zu kommen?


Sport & Wohlbefinden: Wie motivierst du dich, endlich in eine Trainingsroutine zu kommen?

Wer an seiner Fitness arbeiten will, der muss wissen, wie er sich motivieren kann. Denn oft fehlt es an der Motivation, sich die Laufschuhe anzuziehen und durchzustarten oder in das Fitnesscenter zu fahren.

Aber warum ist es so schwierig, sich selbst zu motivieren, Sport zu treiben?

Nicht nur auf das Ziel konzentrieren, sondern auf Etappen

Der Teil unseres Gehirns, der „will“, das ist das Intentionsgedächtnis im linken vorderen Gehirnbereich, ist kaum mit der hinten liegenden rechten Gehirnregion verbunden, die dann das Signal für den Aufbruch gibt. Das bedeutet, man hat zwar die Absicht, Sport zu treiben, der innere Schweinehund, der aber zwischen der Planung und der Ausführung liegt, ist besonders stark, sodass die Laufschuhe im Kasten bleiben.

Zudem weiss der Mensch: Veränderungen bedeuten automatisch Gefahr. Lieber in der Komfortzone bleiben und kein Risiko eingehen. Nein! Das ist der falsche Weg. Aber wie kommt man aus dieser Spirale raus?

Man muss sich Ziele setzen, die man auch erreichen kann. Dabei geht es nicht unbedingt um das Endziel, sondern um viele Etappen, die man schaffen kann. Und jede Etappe, die man erreicht, sorgt automatisch für eine Extraportion Motivation.

SMART: Der Weg zum Erfolg

Am Sonntag auf der Couch liegen und über den Wettanbieter Schweiz ein paar Tipps abgeben? Wieso nicht? Aber nachdem die Tipps abgegeben wurden, geht es raus auf die Strasse. Denn es geht darum, die Ziele zu erreichen, die mit der SMART Formel geschaffen wurden.

SMART setzt sich aus den Wörtern „spezifisch“, „messbar“, „akzeptiert“, „realistisch“ sowie „terminiert“ zusammen. Das Ziel, das durch diese Formel geschaffen wird, ist messbar, überprüfbar und motiviert, damit man am Ball bleibt.

Spezifisch

Man kennt das gesetzte Ziel, das ganz klar definiert und auch formuliert wurde. Das heisst: Ich will „>einen Halbmarathon unter 2 Stunden 20 Minuten laufen, ich will 10 Kilogramm abnehmen oder auch ich will endlich die 10 Kilometer unter 60 Minuten schaffen.

Messbar

Anhand bestimmter Kriterien sind die Ziele zu überprüfen. Das kann eine Mengenangabe sein – das heisst, wer plant, die 10 Kilometer unter 60 Minuten zu laufen, kann hier messen, wie lange er für die 10 Kilometer benötigt und erhält dann im Zuge der Messungen die Infos, ob er das Ziel erreicht hat oder nicht.

Akzeptiert

Man muss selbst hinter dem Ziel stehen und sich nicht durch Dritte treiben lassen. Es geht um den eigenen Körper, die eigene Gesundheit und daher auch darum, dass man für sich weiss, wieso man fit werden will bzw. sich für das Training entscheidet.

Realistisch

Innerhalb einer Woche die 10 Kilometer unter 60 Minuten laufen, obwohl man noch nie gelaufen ist? Innerhalb eines Monats einen Halbmarathon laufen? Binnen zwei Wochen 15 Kilogramm abnehmen? Unrealistische Ziele, die man nicht erreicht, sind demotivierend, daher ist es wichtig, realistische Ziele zu definieren, die man auch erreichen kann.

Terminiert

Und man braucht einen Zeitplan. Wer noch nie gelaufen ist, der kann sich vornehmen, innerhalb eines Monats die 10 Kilometer und 60 Minuten zu schaffen. Wer plant, fünf Kilogramm zu verlieren, kann sich hier ein Zeitfenster von 2 oder 3 Wochen auferlegen.

Es soll Spass machen und nicht zur Belastung werden

Wichtig ist, dass die Sportart Spass macht. Wer schon in der Früh aufsteht und sich darüber ärgert, dass er diese oder jene Einheit machen muss, der sollte sich eventuell nach einer anderen sportlichen Betätigung umsehen.

Man sollte sich auch belohnen. So etwa mit Post Workout-Snacks, mit neuen Trainingsschuhen oder auch mit einem guten Abendessen in trauter Zweisamkeit mit seinem Partner, der natürlich in das Training eingebunden werden muss. Letztlich muss man dem Partner in Kenntnis setzen, dass durch das Training etwas an Paarzeit verloren gehen wird.

Um auch für sich selbst in Erfahrung zu bringen, wie man sich optisch verändert, sind Vorher-Nachher-Fotos von Vorteil. Vor allem dann, wenn man bereits körperliche Veränderungen sieht, können Blicke auf Fotos, die vor dem Training gemacht wurden, noch einmal für eine Portion Motivation sorgen.

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