Das ist jetzt eine komplizierte Geschichte, aber ich probiere die hier einfach zuer erzählen ;): Es geht um zwei bekannte Picasso Bilder, und zwar zwei Portraits von Jacqueline Picasso, der zweiten Frau des Meisters: um die Werke „Tète de Femme“ und „Espagnole à l’éeventail“. Und eigentlich wurden diese Werke ja verkauft, nun hat aber die Erbin, Catherine Hutin-Blay, die Tochter von Jaqueline Picasso, im Januar Klage wegen Diebstahl, Hehlerei und Betrug eingereicht. Im weiteren macht die Tochter von Picassos zweiter Ehefrau einen persönlichen Wert, emotionalen Wert geltend, mit welchem diese beiden Kunstwerke behaftet sind.

Darauf hin wurden die Werke, die ja eigentlich vor zwei Jahren verkauft wurden, wieder nach Frankreich übergeben. Aber nur solange bis die Rechtslage von der zuständigen Polizeibehörde geklärt ist:

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass im Kunsthandel mehr Transparenz angebracht wäre. Und damit meine ich nicht, dass eine Verwaltende Behörde sich dem Kunstmarkt annehmen müsste. Nein, die entsprechenden Vereine müssten ja eigentlich ein Interesse haben, Klarheit zu Schaffen. Aber eben, Kunst ist ein weites Feld. Die durchgehnde Technologisierung könnte allerdings dafür genutzt werden. Doch momentan ist es noch so, dass die meisten Musseen das Internet meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Damit ja nicht irgendwo ein Foto eines geschütztes Werkes im Netz auftaucht. Obwohl, die meisten Werke werden von Stiftungen verwaltet, die als Stiftungsziel ja eigentlich genau die Verbreitung der Werke als Ziele definiert haben.

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