Ich verbrachte vor kurzem ein paar Tage in Arosa. Und ich fragte meinen guten Freund und Arosa-Kenner Matthias: „ Wo gibt’s ein gutes Wellness zum rumblubbern?“ – „So wie ich dich und deine Kriegskasse kenne, ja, da musst du ins Hotel Altein.“

 

Der Grund, warum ich in Arosa logierte, ist das „All-Inclusive“-Angebot. Das heisst, mit der Arosa Card können im Sommer zahlreiche Angebote kostenlos genutzt werden: Bergbahnen, Seilpark, Pedalo etc. Halt einfach fast alles, ausgenommen die Wellnessangebote. Und aus ebendiesem Grund war ich auf der Suche nach einem bezahlbaren Wellnessbad. Denn der Sommerregen machte mir einen Strich durch die Rechnung. Baden im Untersee sowie Wandern auf dem Weisshorn fielen ins Wasser.

Wellness im Hotel Altein in Arosa

Hier darf man zugreifen: Kostenlose Tücher zum Ausleihen.

So kam es dann auch, dass ich mich ins empfohlene Hotel Altein begab. Ab durch die Hotellobby, runter in die Badehallen. Gross angeschrieben mit „Solebad“, so dass auch externe, also Nicht-Hotelgäste sich zurechtfinden.
Ich traf einen frisch renovierten, sauberen Wellnessbereich an. Flussbad, Dampfbad, Aussenbecken, Bio- und finnische Sauna, Fitnessraum, kurzum alles, was das Herz begehrt und man halt so von einem Wellnessbad erwartet. Alles duftete neu und frisch und zudem war das Personal ausgesprochen freundlich. Dies ist nicht selbstverständlich in Graubünden, v.a. wenn man wie ich die Eingeborenen auf Zürideutsch begrüsst.
Das Flussbad machte Spass, die Sprudelliegen ebenso. Die anderen anwesenden Badegäste waren angenehm freundlich. Weder versnobt noch sonst irgendwie ausfällig.

Hotel Altein Arosa

Blick auf das Fluss- und Sprudelbad

Speziell: Der Saunabereich ist keine Nacktzone. Irgendwie noch angenehm.
Fazit: Dieses Bad ist schön überschaubar. Dies hat den Vorteil, dass man sich auch als neuer Gast sofort zurechtfindet und man verirrt sich nicht. Was mich jeweils an den grösseren Bädern stört, ist das Prozedere mit Umziehen und die jeweils labyrinthartig angeordneten Schliessfächer und Garderoben. In diesem Hotel ist dies nicht der Fall. Zudem liegen am Eingang frische Badetücher bereit. Kurzum: Ein kleines, aber feines Wellnessbad. Und Eintritt ist erst noch günstig: 24 CHF für eine erwachsene Person wie ich es bin.
Nach dem Wellness ist vor dem Wellness. Und um die Lücke dazwischen zu überbrücken, empfiehlt sich eine Partie Minigolf im Hotel Altein, ein Ausflug an die zauberhafte Feuerstelle beim Grünseeli oder ein Spaziergang über den berühmten Weg mit den gefrässigen Eichhörnchen auf eine Käseplatte in der Sennerei Maran.

Kuh

Eigentlich wollte ich die Berge fotografieren, aber dann ist mir dieses überdimensionale Murmeltier direkt vor die Linse gelaufen…

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