Beziehungspflege: Warum sie gerade jetzt so wichtig ist


Beziehungspflege: Warum sie gerade jetzt so wichtig ist
Beziehungspflege: Warum sie gerade jetzt so wichtig ist

Für viele Paare ist es eine ungewohnte Situation, wenn sie aufgrund von Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren plötzlich extrem viel Zeit zu zweit verbringen. Ging noch vor einigen Monaten jeder seinen eigenen Freizeitbeschäftigungen nach, ist nun bei vielen nur noch Zweisamkeit angesagt. Vor allem dann, wenn das Stresslevel hoch ist, kann diese Zeit sehr herausfordernd sein und eine Beziehung auf die Bewährungsprobe stellen. Sie kann aber auch als gute Chance verstanden werden.

Professionelle Hilfe für Paare in der Krise

Existenzsorgen, Zukunftsängste, Überforderung, Erschöpfung – unser Leben hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich verändert. Der Mangel an sozialen Kontakten, beengte räumliche Verhältnisse und unsichere Perspektiven im Beruf tragen für viele Menschen nicht unbedingt zum Wohlbefinden bei. Schnell kann es vorkommen, dass man gereizt reagiert und es zum Streit kommt. Das klärende Gespräch ist dann nur schwer zu finden. Die Beziehung infrage zu stellen, ist dann nicht selten die logische Konsequenz.

Wer als Paar in einer tiefen Krise steckt, benötigt unter Umständen professionelle Hilfe mit einer Paarberatung und psychologischer Unterstützung. Mit dem neutralen Blick von außen beraten erfahrene Psychologen und Psychotherapeuten Paare und geben Tipps, die Beziehung zu retten. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Paartherapie zu beginnen, findet auf der Hompage des Instituts für Beratung & Gesundheit alle wichtigen Informationen.

Auch in schwierigen Zeiten Gemeinsamkeiten finden

Die herausfordernde Zeit muss nicht zwingend ein Beziehungskiller sein, sie kann im Gegenteil auch für die Beziehungspflege genutzt werden. Um sich als Paar nicht aus den Augen zu verlieren, gibt es einige wichtige Tipps. Wichtig ist, im Gespräch zu bleiben. Wer ohne Anklage, sondern offen und ehrlich darüber redet, welche Ängste und Sorgen ihn belasten, findet beim Partner in der Regel ein offenes Ohr. Auch gegenseitige Rücksichtnahme spielt jetzt eine Rolle: Wer jetzt über seinen eigenen Schatten springt und nicht jedes Mal, wenn beispielsweise die Spülmaschine nicht ausgeräumt wurde, direkt rummeckert, kann bereits viel erreichen. Es lohnt sich zudem, dem anderen regelmäßig seine Wertschätzung zu zeigen und auch kleine Beiträge für das Zusammenleben mit Lob anzuerkennen. Ein liebevoller Umgang mit herzlichen Umarmungen und einem Küsschen zwischendurch ist auch und gerade in Corona-Zeiten ein gutes Signal, dem anderen Mut und Verständnis zuzusprechen.

Die Zeit zusammen sinnvoll nutzen

Zwar könnt ihr gerade nicht das große Event mit Freunden planen, aber zu zweit sind gemeinsame Aktivitäten mit schönen Momente möglich. Ein stilvolles Abendessen bei Kerzenschein mit einem zusammen zubereiteten Essen nach einem neuen Rezept ist da nur eine Möglichkeit. Und warum nicht mal einen gemeinsamen Wellness-Abend einlegen? Ein romantisches Schaumbad oder gegenseitige Massagen fördern garantiert die Paarbeziehung. Die Motivation ist zudem größer, wenn ihr euch als Paar aufrafft und gemeinsam Sport treibt. Wer sich bewegt, fördert die Gesundheit, hält sich fit und seinen Körper in Form. Wichtig ist, dass die sportliche Aktivität beiden Spaß macht. Bereits ein ausgedehnter Spaziergang trägt zum Wohlbefinden bei. Paare, die bereits eine langjährige Beziehung führen, können auch einfach mal in alten Erinnerungen schwelgen und sich zum Beispiel mit einem Fotoalbum an schöne Zeiten erinnern – auf diese Weise fällt es euch bestimmt schnell wieder ein, warum ihr euch für den anderen entschieden habt.

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