Somabay in Ägypten: „Wir sind ein Corona-freies Reiseziel!“


Während die Corona-Reisebeschränkungen andauern, bereiten sich Hotels und Reiseziele weltweit intensiv auf die Zeit nach der Krise vor. Von Social Distancing Maßnahmen bis zu neuen Hygiene-Konzepten entwickelt die globale Touristikbranche neue Konzepte für sicheres Reisen.

Am Roten Meer in Ägypten, einem der Top-Reiseziele von Urlaubern aus der Schweiz, dreht sich alles um natürliches Social Distancing und Hygiene-Sicherheit auf höchstem Level. Wie die Situation vor Ort aussieht, erfahren wir im Interview mit Ibrahim El Missiri, dem CEO von Somabay nahe Hurghada in Ägypten.

Ibrahim El Missiri, CEO Sombay, Ägypten
Ibrahim El Missiri, CEO Sombay, Ägypten

Wie ist der aktuelle Stand der Dinge am Roten Meer?
El Missiri: Unsere Hotels sind aufgrund behördlicher Vorschriften geschlossen. Im Vergleich zu anderen Reisezielen, insbesondere im Mittelmeerraum, ist das Rote Meer in Bezug auf Ausbreitung der Pandemie weniger betroffen. Unsere Destination Somabay hat hier einen besonderen Vorteil – unsere einzigartige Lage! Unser Reiseziel liegt vorteilhaft auf einer geschützten Halbinsel, 7 Kilometer vom Festland entfernt und bietet Reisenden und Besitzern von Ferienimmobilien das ganze Jahr über ein sicheres Domizil. Wir sind ein Corona-freies Reiseziel! Bisher wurden bei uns keine Fälle von COVID-19 identifiziert. Wir sind zwar bis auf Weiteres geschlossen, stehen aber nicht nicht unter Quarantäne.

Wie bereiteten Sie sich auf die Zeit nach der Pandemie vor?
El Missiri: Wir nutzen die Zeitspanne der aktuellen Hotelschließung für Wartungs- und einige Renovierungsarbeiten in den fünf Hotels, unseren zahlreichen Restaurants, Bars und Freizeiteinrichtungen. Ganz Somabay wird außerdem großflächig professionell desinfiziert. Die ägyptische Tourismusbranche hat sich schon in früheren Krisen bewährt und wir in Somabay haben es in den letzten Jahren stets geschafft, unsere Belegschaft zu halten und zusammenzuhalten.

Wie sieht es mit neuen Social Distancing Maßnahmen und Hygiene Konzepten nach dem Lockdown aus?
El Missiri: In Bezug auf Social Distancing Maßnahmen hat Somabay einen einzigartigen Vorteil – wir sind ein sehr weitläufiges Reiseziel. Als zehn Millionen Quadratmeter große Resort-Halbinsel mit derzeit „nur“ 5 Hotels, mehreren Ferienimmobilien-Communities, einem der größten und am besten ausgestatteten Thalasso-Spas der Welt – unserem The Cascades Spa – und großartigen Outdoor-Aktivitäten vom Weltklasse-Golf bis zum Wassersport, bieten wir seit jeher Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Wir haben 11 Kilometer Küste, darunter 5 Kilometer endlose Strände, die zu jeder Zeit das zwanzigfache unserer maximalen Gästeanzahl in den Hotels sicher beherbergen können. Mit solchen natürlichen Gegebenheiten können wir auch rigorose Social Distancing Maßnahmen sofort umsetzen.

Ein großes Thema ist derzeit die Lebensmittelsicherheit. Welche neuen Hygienmaßnahmen werden Sie für Ihre Hotelrestaurants einführen?
El Missiri: Unsere Hygienestandards, Sicherheitsrichtlinien und Notfallpläne zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten sind immer auf höchstem internationalen Niveau. Zu Beginn der Krise haben wir außerdem schnell und effektiv eine Corona-Task Force eingerichtet, die spezifische Schutzmaßnahmen einführte, z. B für die Sicherheit von Lebensmitteln und sanitären Einrichtungen.

Wir sind berühmt für unsere Kulinarik – von üppigen Buffets in den Hotelrestaurants bis Spezialitäten in unseren weitere gastronomischen Einrichtungen in der Bay – vom Pub mit Convenience Food über unser Burger-Restaurant und unsere Pizzeria bis zu unserem erstklassigen asiatischen Fusion Restaurant – und viele mehr.

Unser Speiseangebot wird hochqualitativ wie eh und je bleiben – das ist das Wichtgste. Wir werden höchstwahrscheinlich die nächste Zeit nicht mit 100-% Gäste-Belegung planen. Bei Belegung unter 50 % werden wir in den Hotels a la carte statt Buffets anbieten, bei Belegung über 50 % wird es wieder Buffets geben, jedoch mit einem Social Distancing System, das beispielsweise Maskenpflicht bei unseren Service-Mitarbeitern.

Fotos (c) Somabay

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